Brief

Von Johann Isaak von Gerning (9. Juli 1821)

Gerning übersendet abschriftlich sein Votum singulare nebst Vorschlag wegen des Denktempels (an den Verein zur Errichtung eines Denkmals für G. in Frankfurt, vgl. bh. A. Freies Deutsches Hochstift Frankfurt am Main). Bitte um Nachricht, falls G. wirklich ganz dagegen sei: Wir wollen dann einen andern Verein bilden, oder den alten vielmehr, in einen neuen verwandeln; erwähnt: J. J. von Willemer. Mitteilung über die Höhe der finanziellen Zuwendungen von Fürst K. A. Hardenberg, Fürst von Thurn und Taxis und Herzog August von Sachsen-Gotha. - Klage, daß G. auf zwei Briefe Gernings nicht geantwortet habe (vgl. RA 8, Nr. 833 und RA 9, Nr. 255); erwähnt: Graf K. F. Reinhard und A. Brentano. - Über die Nassauer, die Gerning als Director der Gesellschaft für Nassauische Altertumskunde und Geschichtsforschung und das Eubinger becken (vgl. RA 7, Nr. 164) reclamiren. - Gernings Sammlungen, in denen sich auch ein idealer Christuskopf von J. van Eyck befinde, seien nun ein Museum geworden; erwähnt: der Christuskopf in der (S. und M.) Boissereeischen Kunstsammlung (vgl. RA 7, Nr. 1195). - Einladung G.s noch diesen Sommer nach Frankfurt. - Ankündigung von Gernings "Lahn- und Maingegenden von Ems bis Frankfurt", die er auch schuldigdankbar an K. L. von Knebel für dessen Übersetzung des Lukrez senden werde. - Am 5. Mai habe der Teufel endlich Napoleon geholt. - Angabe seiner Adresse in der Mainzergaße, in (? H. oder K.) Lausbergs Hause wohnend.

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