Brief

Von Johann Heinrich Meyer (12. Juni 1798)

M. übersendet die Versuche von F. W. Facius (vgl. RA 2, Nr. 1317). - A. L. Millin lasse G. für "Hermann und Dorothea" danken. Einige Stellen daraus sollen im "Magasin encyclopédique" übersetzt erscheinen (vgl. RA 2, Nr. 1240 und Ruppert 1951). - Nachricht von Besuchern: J. K. S. von Holzschuher, C. L. Stieglitz und einige andere Gelehrte. Man erwarte J. I. Gerning mit einem Münz- und Gemmenkabinett. Befürchtung, er könnte den künftigen Winter hier bleiben (vgl. RA 2, Nr. 1350). - J. K. Escher lasse wissen, daß sein Vater sein Vermögen in Norddeutschland vor den Franzosen sicher unterzubringen suche. M. wolle C. G. Voigt oder J. A. Ludecus befragen. - Die Zeichnung "Psyche, von einer Nymphe gesäugt" sei an H. Guttenberg abgesandt; die Zeichnung zum Deckel des "Musenalmanachs" für 1799 bereits erdacht.

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