Brief
Von Katharina Elisabeth Goethe (6. Februar Jenner 1794)
Sie übersende den Verkaufskatalog zur Bibliothek des Vaters und erwarte G.s Urteil. Auch solle er aussuchen, was ihm etwann nützlich deucht, dann solle ihn Schlosser bekommen. Anfang März könne er die versprochne 1000 f haben; ob sie über Bansa und Steiber überwiesen werden sollen? Für die Weine habe sich ein neuer Liebhaber gemeldet, J. A. Dick. Die Gemälde wolle sie J. A. B. Nothnagel anbieten und 100 Carolin davor fordern. - Über bevorstehende doppelte Einquartierung. - Mozarts "Zauberflöte" sei zum 24ten mahl bey voll gepropftem Hauße gegeben worden, und hat schon 22000 f eingetragen. Frage, wie die Oper in Weimar executirt worden sei (vgl. RA 1, Nr. 855 und G. an F. Kirms, 1794 Januar, WA IV 51, Nr. 3037a). - Hast du meinen letzten Brief wegen des Guts beherzigt?
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