Brief
Von Johann Heinrich Voss (17. Juli 1794)
Die flüchtigen Stunden bei G. (am 2. und 6. Juni) seien für V. eine Herzstärkung auf lange Zeit gewesen. Bisher habe er G. als Schriftsteller bewundert, jetzt liebe er den Mann. - Ausführliche Kritik am Versmaß des "Reineke Fuchs". - V. überreicht G. seine "Ilias"-Übersetzung (Altona 1793). Über den homerischen Ton glaube ich sicher zu sein [...]. Bitte um Kritik von G., da weitere öffentliche Kritik außer eventuell von Wieland kaum zu erwarten sei. - V. entlaste G. von seinem Versprechen, da er den Stein, worauf ein Gigant mit einem Greifen kämpft, im Abdruck von der Fürstin Gallitzin erhalten habe. - Bitte um Beiträge zum "Musenalmanach".
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