Brief
Von Adolf Heinrich Friedrich von Schlichtegroll (15. Februar 1811)
Übersendung der "Fortgesetzten Beschreibung der ... Gemäldesammlungen", Bd. 3: "Die Gemälde zu Schleißheim und Lustheim" von C. von Mannlich (vgl. Ruppert 2198). Hinweis auf den Reichtum an altdeutschen Gemälden unter Hervorhebung der Arbeiten M. Schongauers. S. lege auch ein Blatt der hies. Lit. Z. ("Neue oberdeutsche allgemeine Literaturzeitung" 1811, Nr. 32) mit der Anzeige des Bandes und Bemerkungen über den GemäldeSchatz des Königs von Bayern bei. Anerbieten, G. auch den vorhergehenden Band (Mannlich "Beschreibung der ... Gemäldesammlungen zu München und zu Schleißheim", Bd. 1-2; vgl. RA 5, Nr. 266) zuzusenden. - Erinnerung an S.s einzige Begegnung mit G. in Gotha; erwähnt: Herzog Ernst II. - Wunsch, daß G.s nächste Sommerreise auch nach München führen möge. - S. erbittet G.s Meinung zur Münchner Akademie der Wissenschaften. Seine Belastungen als Direktor hätten sich aufgrund von F. von Jacobis Krankheit verdoppelt; trotzdem hoffe er, daß die Schwierigkeiten des Anfangs überstanden seien. Ungewißheit über die weitere Entwicklung. Jacobi, der sich über den von A. Brizzi überbrachten Gruß G.s gefreut habe, werde nächste Woche selbst schreiben. Bemerkungen über Jacobis Augen- und Kopfschmerzen.
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