Brief
Von Johann Heinrich Meyer (21. November 1789)
Schilderung seiner schweren Krankheit. Seine geplante Reise nach Neapel müsse er aufgeben und glaube, daß er sich am besten in der Schweiz werde erholen können. Er bitte G. um die Erlaubnis, die noch zur Verfügung stehende Zeit dort zubringen zu dürfen. Überzeugt davon, daß eine Zeitlang abwesenheit von allen Kunstwerken, nur allein in der Schule der einfältigen Natur gewiß mehr gut als Schädlich sei, werde M. aber noch vor dem Verlassen Roms Studien nach Raffael, Domenichino und Garofalo und eventuell dann in Florenz nach A. del Sarto anfertigen. Seine Zeichnung "Ödipus und die Sphinx" sei nun gedanklich ausgereift. - Außer einigen schönen alten Zeichnungen habe M. einen Gipsabguß von der berühmten Münze mit der Darstellung Alexanders des Großen erworben, die der Kardinal S. Borgia besitze. Er hoffe, ein Gemälde von G. Lanfranco erwerben zu können. - Aus G.s Bitte an Bury, daß M. schreiben möge, schließe er, daß sein Septemberbrief noch nicht angekommen sei. Anfrage, ob Herzogin Anna Amalia bei einem erneuten Aufenthalt in Rom von M.s geplanter Übersiedlung nach Weimar wissen dürfe.
Bezüge im Wissensnetz
Erwähnt (10)
GZP-Knowledge-GraphAntworten darauf (2)
GZP-Knowledge-GraphHat Sprache (1)
GZP-Knowledge-Graph- Deutsch
Wurde abgesendet von (1)
GZP-Knowledge-GraphWurde gesendet an (1)
GZP-Knowledge-GraphIst Antwort auf (1)
GZP-Knowledge-GraphWurde abgesendet aus (1)
GZP-Knowledge-GraphWird angeführt von (1)
GZP-Knowledge-GraphKategorie (1)
GZP-Knowledge-Graph- Brief und Korrespondenz