Brief

Von Anton Maria Marcellus O'Hara (27. Juni 1811)

Unter Berufung auf G.s Erlaubnis übersende O. une petitte caissette mit der Bitte, diese an die Erbprinzessin Maria Pawlowna zu übergeben (vgl. RA 6, Nr. 166). Sie enthalte neben den in Deutschland geschätzten Karlsbader Nadeln (épingles de Carlsbath) auch eine Kleinigkeit für deren Tochter (Maria). Da man Damen aber solche Dinge nicht schenken, sondern nur verkaufen dürfe, möge G. einen sächsischen Gulden verlangen und diesen für O. auf einer der sichersten Banken Europas anlegen. - Grüße an Herzog Karl August, den Erbprinzen Karl Friedrich sowie die Damen des Hofs; erwähnt: C. H. von Reitzenstein. - Hoffnung auf ein Wiedersehen in Weimar; lateinischer Spruch am Briefende.

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