Brief
Von Johann Isaak Gerning (9. Februar 1801)
Gerning übersendet beiliegenden HerzensErguß mit besten Wünschen. Auch Knebel und H. S. Hüsgen freuen sich über G.s Genesung. Ein anderer Frater Taunensis & Sodenius J. D. (nicht flachs =) Schmid schreibt mir: ,Ich hoffe der grose Göthe ist wieder wohl; unsere ganze Stadt interessirt sich lebhaft für ihn, so wie die ganze literarische Welt.' - Willemer hat das Scharlach-Fieber. - A. W. Schlegels Pfeile gegen Kotzebue ("Ehrenpforte und Triumphbogen für den Theaterpräsidenten", Ruppert 158) findet Knebel ebenfalls scharf und witzig. - Bitte, J. H. Meyer zu veranlassen, für Gernings Carmen Saeculare ("Das achtzehnte Jahrhundert", Ruppert 912) eine Vignette zu zeichnen.
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