Brief

Von Nikolaus Meyer (4. August 1803)

Ausführliche Schilderung von M.s Tätigkeit als Badearzt in Lilienthal, das J. Heineken vor 5 Jahren habe bauen lassen, das aber durch J. P. Falguerolles vernachlässigt worden sei. Auf M.s Veranlassung sei ein neuer Oekonom eingesetzt, ein Bauernhaus umgebaut und die Verschönerung eines Eichen hölzchens mit Unterstützung des Oberamtmanns J. H. Schroeter und vieler Helfer durchgeführt worden. Durch den regen Zustrom aus der Stadt und das Vertrauen der Bauern habe sich M.s Patientenkreis sehr erweitert. Über die von ihm veranstalteten Gesellschaften für einen gebildeteren Zirkel, zu dem die zwei Madam Kulenkamp gehören, die G. kenne. Ich könnte ein sehr angenehmes Leben auf diese Art führen, wenn die Arbeit für einen nicht zu groß wäre. Er habe auch noch seine Patienten in Bremen zu betreuen. - Hätte er noch die Freude haben können, G. hier zu sehen, so würde der Ruf des Bades ganz gegründet worden sein [...]. Sollte dies nicht noch möglich zu machen sein? Bitte um G.s neueste Werke; Grüße an die Seinigen. Beilage; RA 4, Nr. 845.

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