Brief
Von Karl Heinrich Ludwig Pölitz (19. November 1795)
G.s Schriften hätten wesentlichen Anteil an P.s Bildung gehabt, doch habe P. bisher noch nicht gewagt, sich G. bekannt zu machen. - Darlegung seines Bildungsganges mit ausführlichen Erörterungen über die von ihm in Vorlesungen und Veröffentlichungen verfolgten Absichten auf dem Gebiet der Popularphilosophie, der Pädagogik und der pragmatischen Geschichte. Durch den Oberhofprediger F. V. Reinhard sei er an die Ritterakademie in Dresden gelangt. Da aber die Zukunftsaussichten dabei unsicher wären und P. in Rücksicht auf Schriftstellerei u. literarische Verhältnisse sehr eingeschränkt sei - z. B. spreche man in Dresden vom Gifte der krit. Phil. - suche er eine Anstellung in Sachsen-Weimar. Bewerbung als Dozent in Jena, als Privaterzieher oder als Landschulinspektor. - Gedanken über die Gründung eines Lehrerseminars in Weimar.
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