Brief

Von Johanna Maria Elisabeth Mohr (29. September 1820)

Bitte um Unterstützung gegen J. von Gödör, der als Student von 1817 bis 1819 bei M. gewohnt habe. Bei seiner Abreise (nach Ungarn) im Juni 1819 sei er ihr nicht nur die 65 Reichstaler und 22 Groschen nach beiliegender Obligation schuldig geblieben, sondern auch 20 von J. C. F. Hochhausen geliehene Taler, für die sie gebürgt habe. Hochhausen drohe sie zu verklagen. M.s dringende Bittbriefe lasse Gödör unbeantwortet, so auch jenen abschriftlich beigefügten vom 13. Mai. Ebenfalls vergeblich habe sie sich mit beigebogenen Schuldbriefen an Gödörs künftige Schwiegermutter F. R. J. Eckhardt gewandt; erwähnt: Gödörs Braut Emilie, G.s Hilfe, als man M. die Konzession für ihren kleinen Holzwaarenhandel entziehen wollte, M.s leerstehende Studentenwohnungen und M. Färber, der bezeugen könne, welche Wohltaten Gödör von M. erwiesen worden seien. G. möge Eckhardt veranlassen, vor ihrer Abreise M.s Schuldforderung für Gödör zu bezahlen.

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