Normalzeugnis Zeugnis
D. Veit an Rahel Levin 8. 2. 1795 (Varnhagen2 2, 73)
Er hat hier in Jena einem Menschen selbst gestanden, daß er nicht mehr fähig wäre, sich seiner ersten Jugendeindrücke so lebhaft zu erinnern, als er es im Wilhelm gethan hat; denn die Lebhaftigkeit des Gedächtnisses, mit welcher er den Meister vor funfzehn Jahren entworfen habe, sei ihm nun bei der Ausfeilung ganz fremd geworden. – Noch Eines, das ich vergessen möchte: er spielt Klavier, und gar nicht schlecht ... Ist Reichardt noch in Berlin? ... So viel ich mittelbar durch Goethe weiß, ist er sehr traurig, und Goethe mit ihm.
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