Brief
Von Heinrich Wilhelm Hahn d. Ä. und Heinrich Wilhelm Hahn d. J. (19. November 1825)
Bewerbung um den Verlag von G.s sämtlichen Werken (Ausgabe letzter Hand) gemeinsam mit W. Hoffmann. G.s Wunsch gemäß wollen H. die Angelegenheit als höchste Ehre, nicht aber als bloßen Gegenstand eines übermäßigen Gewinns betrachten. Entgegen den Verlagsgewohnheiten der anderen Buchhändler wollen H. eine höchstbillige Ausgabe bei schnellem korrekten und anständigen Druck liefern; Anspielung auf die von J. F. von Cotta verlegte Taschenausgabe von Schillers „Sämtlichen Werken". Als Erkenntlichkeit für G.s unschätzbares Zutrauen wollen H. seine classischen Werke, als eine Quelle des vielseitigsten geistigen Genußes, als die Zierde der vaterländischen Literatur dem großen Kreise von G.s Verehrern unter allen Ständen der deutschen Nation zugänglich machen. Bitte um G.s Honoraransprüche und Angebot einer Vorauszahlung von 30000 Reichstalern.
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