Brief
Von Johann Georg Schütz (14. Juni 1788)
Er gestehe, daß auf sein Gemüt noch nichts in der Welt [...] einen grösern Eindruck gemacht habe, als die in G.s Schreiben enthaltene Ermahnung. Er fühle die gröseste Wonne Einen solchen Freund zu haben, und bitte um Verzeihung, G. vernachlässigt zu haben. - Über Nachrichten zu seinen künftigen Lebensumständen in Rom: von einem Versprechen des H. G. von Messerer aus Frankfurt und einer finanziellen Unterstützung durch Prinz Heinrich von Nassau-Saarbrücken. - Zu erworbenen Bildern: Ihr Traum des glücks Stern über Rondanini ist würcklich eingetroffen [...]. Bury habe das Bildnis des "Herzogs Friedrich II. von Urbino" von Baroccio erworben (vgl. RA 1, Nr. 249). S. habe Burys Brief eine Skizze von Carraccis "Pieta" beigelegt. - Über G.s Pinie und indianische Feige sowie über ein von J. J. N. Grund fertiggestelltes Trauerspiel.
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