Brief

Von Eduard Joseph d' Alton (13. Dezember 1820)

G.s Teilnahme an A.s Bestrebungen sei ihm der schönste Lohn für mannichfaltige Opfer, die er für seine Forschungen erbracht habe. - Dank für das 3. Heft "Zur Morphologie", in dem G. die Gedanken A.s, nur besser als ich es vermöchte, ausspreche. - Im beiliegenden Probe-Heft (? Teile des 1. Heftes "Das Riesenfaultier, Bradypus giganteus", Ruppert 4322, und des 2. Heftes "Die Skelette der Pachydermata", Ruppert 4328; vgl. G.s Rezension in: "Zur Morphologie" I 4) fehlten noch die zur Erklärung der Kupfertafeln gehörigen Linearumriße, die A. nachreiche. Ankündigung des (vollständigen) 2. Heftes, in dem sich A.s Ansichten mit mehr Interese entfalten werden. Das Manuskript sei bereits im vorigen Jahr entstanden, sonst hätte A. im Vorwort G. gewürdigt. A.s Freund C. Pander sei als Mitherausgeber genannt, weil er den größten Teil der Reisekosten getragen habe. Fände A. einen geeigneten Verleger (E. Weber), würde er in G.s Nähe ziehen. C. G. Nees von Esenbeck habe die gedruckten Bogen bereits vor Wochen gelesen (vgl. RA 9, Nr. 385). - Ferner erwähnt: der Buchbinder und der sich in Köln befindende Zensor (? P. von Struensee).

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