Brief
Von Karl Ludwig von Knebel (11. Mai 1793)
K. freue sich über G.s Andenken vor dessen Abreise (nach Mainz). - Ihm gehe es gut. Er gebrauche jezt das Bitterwasser. - J. C. Loder lasse noch vor G. s Abreise um die Abhandlung bitten und Loders Frau für das schöne Geschenke von Kupferstichen danken. - G. solle nicht allzulang ausbleiben, da nicht einzusehen sei, warum der allgemeinen Thorheit auch noch ein besondres Opfer zu bringen sey. [...] Trage also sorge für dich [...]. - Es thut mir leyd, wenn du deinen Reinicke Fuchs nicht bey uns läßt. - / Hier habe ich noch nicht sonderlich viel gelernet. Es scheint, als wenn die Zeiten auch dieses akademische Leben wegschlemmten. [...] die jungen Professors müssen sich schon mit vorlesen behelfen, zum Zeichen, daß es mit ihrem Lehren nicht mehr recht gehen will [...]. - Nach Auskunft J. G. P. Goetzes befinde sich August recht wohl. - Gruß an J. H. Meyer.
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