Brief
Von Christian Gottlob von Voigt (20. Mai 1809)
Über die Unruhe in der gegenwärtigen großen Welt und V.s Mißbehagen aufgrund seiner gemäßigten Hoffnungen. - Zu F.s. Voigts Pariser Studienplänen (vgl. RA 5, Nr. 1172); Paris wird immer magnetischer für die ehrlichen Deutschen. - Wunsch, daß C. L. Stieglitz in der Nähe sei, um Ideen austauschen zu können; erwähnt: dessen "Archäologie der Baukunst". Er werde einen Tag hier sein, weil er seinen Sohn zum Großvater (J. H. Reinhardt) bringe. - Über den unterbliebenen Ausflug des Herzogs nach Jena. - Dank für G.s Aufmerksamkeiten anläßlich des Hochzeitstages von V.; über die Verzögerung des Umzuges (vgl. RA 5, Nr. 1183). - Die Schaafe aus Rambouillet, die A. von Humboldt noch bestellt habe, werden bald ankommen. - Zu Folgen des Krieges: Sammlungen in Weimar für Regensburg; Hinweis auf Napoleon, von dem eigentlich alles komme; Schreckensnachrichten aus Wien. Klage über Nachrichtenmangel und düstere Zukunftsprognosen.
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