Brief

Von Karl August Herzog von Sachsen-Weimar und Eisenach (21. Januar 1793)

Den Brief des Regisseurs F. Fischer an den König von Preußen habe S. abgeben lassen, bezweifle aber, daß sein Gesuch placidirt werde. Der Kupferstich von J. C. E. Müller (? nach einem Gemälde von G. M. Kraus, S. als preußischen General darstellend) sei angelangt; Bertuch solle dem Künstler etwas dafür geben. - Herzogin Luise sei eingetroffen. J. C. Schmidt werde in Frankfurt bleiben, bis Prinz Coburg mit den Instrucktionen zur Formirung der Reichs Armee eingetroffen sei. England wolle nun gantz ernstl. Franckreich zu leibe gehn, was hoffentlich der Sache den Außschlag geben werde. Herzog Friedrich August von Braunschweig-Lüneburg-Oels habe gute Hofnung die Franzosen zu prügeln. Die Österreicher kämen mit Macht angerückt. Prinz Friedrieh Wilhelm von Braunschweig sei auch wieder hier, aber etwas lahm. - E. Gore möge schreiben.

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