Brief

Von Georg Friedrich Creuzer (12. bis 14. September 1817)

In der Hoffnung, G. persönlich zu treffen, habe C. den Auftrag der Verfasserin (J. Wyttenbach), das beiliegende Französische Werkchen ("Théagène", Ruppert 1652) zu versenden, hinausgezögert. Bei den hinzugefügten "Briefen über Homer und Hesiodus" (von G. Hermann und C., Ruppert 1220) hoffe er auf G.s Interesse, zumal Hermanns Ausführungen möglicherweise unbekannt seien. Weiter füge C. eine etwas lang gerathene Recension ("Über einige mythologische und artistische Schriften Schellings, Uwarows, Millins und Welckers", Ruppert 1961; erschienen in: Heid Jbb 1817, Nr. 47-52) hinzu. - Nachricht über eine Erkrankung S. Boisserées (vgl. RA 7, Nr. 1245). - Von Interesse sei sicher die beiliegende pieçe über die Heidelberger Universität (S. Zachariä "Für die Erhaltung der Universität Heidelberg", Ruppert 429), da G. neuerlich so gute Schuzschriften auch für die Bildungsanstalten im Rheinland herausgegeben habe (vgl. in "Über Kunst und Altertum" I 1 und 2).

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