Brief
Von Christian August Vulpius (30. Mai 1819)
Übersendung eines Briefs von F. A. W. Spohn, dem V. geantwortet habe, daß das verlangte Werk in Jena nicht vorhanden sei; erwähnt: K. A. Böttiger. - Außerdem sende V. einen weiteren Teil des Handschriftenverzeichnisses (von C. G. Buders Nachlaß), den V.s Sohn Rinaldo kopieren könne. Die Arbeit sei sehr zeitaufwendig und nur vier Stunden täglich möglich, da ihm G. G. Güldenapfel den Schlüssel nicht überlasse; Anführung der Gründe. Unter den Manuskripten seien kostbare, seltene, u für die Geschichte sehr erfreuliche Sachen. - Bitte, seinem Sohn einige Exemplare der "Heilsberger Inschrift" (von J. von Hammer und G., vgl. Ruppert 1843) zu übergeben, wovon er eines an den gelehrten Geschichtforscher F. W. Loder in Ohrdruf senden solle. V. freue sich über G.s Zufriedenheit mit Rinaldos Arbeit. Die Aufträge machen ihn thätig u bilden ihn aus.
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