Brief
Von Friedrich Siegmund Voigt (3. Oktober 1817)
Dank für G.s gütige Zuschrift vom 26t. - Die mit Sorge erwartete, aber glücklich verlaufene Entbindung seiner Frau von einem Sohn (Peter Isaak Theodor) habe V. bislang an einem Besuch in Weimar gehindert; erwähnt: die Geburt des ersten Sohnes (Johann Karl Friedrich; vgl. RA 6, Nr. 1512 und RA 6, Nr. 1555). Aus dem gleichen Grund habe er auch noch keine nähere Veranstaltung wegen der elektrisirenden Pflanzen getroffen. - Bezüglich seiner andren literärischen Beschäftigung habe er sich bemüht, das Allgemeine, was ich in meinem Buch ("Grundzüge einer Naturgeschichte", Ruppert 5206) begonnen, auch auf das Einzelne fortzuführen. Außerdem beabsichtige er, das Museum der naturforschenden Gesellschaft wieder durchzunehmen. - Freude darüber, daß G. sich fortwährend V.s Schrift entsinne, für die er bislang noch keine öffentliche Anerkennung gefunden habe. - Erinnerung an seine im vorigen Sommer geäußerten Wünsche wegen akademischer Beförderung; erwähnt: Großherzog Karl August. - Empfehlungen von V.s Frau und Schwiegermutter an G. und die Seinen.
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