Brief

Von Franz Kirms (8. Oktober 1797 und danach)

Erwägungen über die Notwendigkeit, die Schauspielerin F. M. Matiegzeck trotz ihrer hohen Forderungen noch ein Jahr zu behalten; Einsatzmöglichkeiten K. Jagemanns. Falls G. nicht früher zurückkommen sollte, bitte K. um eine Resolution auf beyliegende Erklärung Matiegzecks. - Zum Erfolg von F. J. W. Hunnius und dessen Frau; er sei ein fürtreflicher Buffo und Schauspieler. Die Unruhen anläßlich seines Debüts seien nunmehr beigelegt. Gestern sei "Leichter Sinn" von Iffland mit größerem Erfolg als in Leipzig gegeben worden. Über bevorstehende Aufführungen und darin auftretende Schauspieler. - F. E. Rambach habe an sein Manuskript "Der Emigrant" erinnert (vgl. RA 2, Nr. 602). - Heute bringe C. A. Vulpius einen anonymen Brief (vgl. RA 2, Nr. 998). Für den Fall, daß C. H. Beck nicht in Weimar bleiben werde, bitte er G., sich in Frankfurt am Main nach E. Bulla und der Tochter Sophie zu erkundigen (vgl. RA 2, Nr. 1478). C. H. Beck bemühe sich sehr um M. C. E. K. Goetzes Ausbildung. Zur Möglichkeit, zwei Nachwuchssänger an das Theater zu ziehen und F. J. M. J. Haide zu entlassen. Wohlwollende Bemerkungen über E. Schlanzowsky.

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