Brief
Von Johann Georg Schlosser (14. Juli 1793)
S. trauere um den Verlust seiner Tochter Julie (gest. 5. Juli 1793) und danke G. für sein Mitgefühl. Über ein Zusammentreffen mit G. würde sich S. sehr freuen und bitte um Nachricht, wann G. in Mannheim oder Heidelberg sein werde. Er werde Amie (Johanna Schlosser, geb. Fahlmer) und seine älteste Tochter Luise mitbringen, wünsche aber auch, daß G. seinen Buben Eduard ein wenig Poeten-Seegen geben könnte. - S. danke für G.s "Bürgergeneral", doch wäre es ihm lieber, wenn G. Mainz befreit melden könnte. - Bitte um ein künstliches Prisma (Wasserprisma) und um G.s "Beiträge zur Optik" (? 3. Stück). Es ginge S. wie G., daß er die Wissenschaften der Menschenwerke nicht mehr recht möge. - G.s Brief vom 10ten sei erst heute angekommen. Wegen vieler verwandtschaftlicher Verpflichtungen seiner Frau in Mannheim sei ein Treffen in Heidelberg wünschenswerter.
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