Brief
Von Friedrich Schiller (11. Mai 1798)
Vom guten Wetter und seiner Stimmung für die Arbeit am fünften Akt des "Wallenstein". - G. solle sich durch seine Beschäftigung mit einer Fortsetzung der "Zauberflöte" nicht von der Hauptsache ablenken lassen. Da eine Oper nur nach der Musik beurteilt werde, setze sich G. der Gefahr aus, ein undankbares Publicum zu finden. - Vorschlag, die Abhandlungen für das Publicum ("Propyläen"-Aufsätze) durch G.s im "Teutschen Merkur" (1788-1789) veröffentlichte Aufsätze zu ergänzen. - Über Konzert- und Theaterveranstaltungen in Jena: Erwähnung von F. Fränzl, A. Bianchi und der Truppe von K. F. Krüger, die vom Herzog für den Sommer nach Weimar eingeladen worden sein soll. - Am Sontag oder Montag könne G. in Jena Cotta antreffen. - Glückwunsch zur Aufführung der "Geisterinsel" (von F. H. von Einsiedel, F. W. Gotter und F. Fleischmann).
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