Brief
Von Franz Joseph Maximilian Ferdinand Fürst von Lobkowitz (2. September 1812)
Um zur Beförderung der dramatischen Kunst beizutragen, habe L. mit selbst festgelegten Preisaufgaben die beßeren Dichter aufgerufen, das Niveau der deutschen Oper zu einem vollendeteren Kunstwerke zu heben. Bitte an G., den Vorsitz des Gremiums zu übernehmen, das die eingereichten Arbeiten zu beurteilen habe, sowie L. weitere zwey Kunstfreunde dafür zu benennen; erwähnt: G.s Werke. - Bedauern darüber, während G.s und Herzog Karl Augusts Aufenthalt in Teplitz nicht in Eisenberg geweilt zu haben, um beide zu empfangen. Empfehlung an den Herzog.
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