Brief
Von Johann Friedrich Gabriel Schulin (11. Oktober 1817)
Über den Stand des Insatzprozesses gegen die Witwe A. M. Ochs (Verkauf ihres Hauses zur Schuldbegleichung): Nachdem die Vollstreckung des Urteils gegen Ochs wegen ihres Schlaganfalls aufgeschoben worden war, habe gestern die Versteigerung stattgefunden. Da jedoch kein Gebot erfolgt sei, werde das Haus nun G. für Capital Zinnsen und Kosten heimgeschlagen werden. S. werde den Auszug der Witwe baldmöglichst erwirken und versuchen, das Haus zu vermieten und gelegentlich zu verkaufen. - Hinweis auf die in der Anlage erfolgte Beschreibung des Hauses. Man könne dieses auch durch die Geschwohrnen Bauprofessionisten vermessen lassen, was jedoch mit Kosten verbunden sei.
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