Brief
Von Johann Heinrich Meyer (18. Mai 1796)
Besorgnis über die kriegerischen Auseinandersetzungen in Oberitalien und vor einem möglichen Vordringen der Franzosen bis Rom oder Neapel. M. bittet um G.s Ratschläge für sein künftiges Verhalten und seine Arbeiten, auch für den Fall, daß G. nicht nach Italien kommen könne. Von äußerster Wichtigkeit sei das Studium alter Gemälde zu Neapel und Portici, deshalb werde M. nach dem Eintreffen der Briefe G.s dorthin aufbrechen. - Beiliegend erhalte G. zwei Skizzen zu einem Monument für J. L. B. von Koppenfels. Den Transport der "Aldobrandinischen Hochzeit" übernehme J. D. W. O. Uhden.
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