Brief
Von Karoline Herder (3. Januar 1798)
Mit Übersendung der beikommenden Quittung bittet H. um Beantwortung nachfolgender Anfrage: Im Dezember 1796 habe G. 200 Reichstaler für ihren Sohn August als Studienhilfe vom Herzog übersandt; die ihnen zugebilligte Zahlung von 100 Reichstalern, die Weihnachten fällig sei, stehe aber für 1796 und 1797 noch aus. Ich wünschte blos zu wissen ob wir auf keines von Beiden uns ferner Rechnung machen dörfen? Sie und ihr Mann würden wegen des teuren Aufenthaltes für August in Freiberg und Wilhelm in Hamburg des Herzogs Unterstützung sehr vermissen, denn nur Adelbert sei von ihren vier Söhnen durch den Herzog versorgt (vgl. RA 2, Nr. 1079). - August sei heute nach Freiberg zurück und bitte um G.s Mineralienwünsche.
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