Brief

Von Johann Heinrich Meyer (26. April 1817)

Der Baumeister, mein Hausgenosse (K. F. C. Steiner), überbringe diesen Brief und M.s Dank für das heut Erhaltene (u.a. ? P. Kraffts Kopie des Porträts des Kurfürsten Johann Friedrich von Sachsen von Tizian, die wiederum F. Lortzing kopieren solle; vgl. RA 7, Nr. 932). Dank für das 2. Heft von G.s "Über Kunst und Altertum", das M. aber versteckt halten wolle, bis W. Hoffmann auf dem Markt Exemplare anbiethet. Vorfreude auf das 3. Heft. - Der Bau (für die Zeichenschule) rückt sachte fort. - Übermittlung der Maße für den bestellten Rahmen (für Erbgroßherzog Karl Friedrich; vgl. RA 7, Nr. 924). M. glaube sich zu erinnern, daß G. zwei weitere für die beyden Musterbilder von E. Steiner bestellt habe. - Lob für die Schüler der 3. Klasse der Zeichenschule, unter denen sich besonders diejenigen aus Buttstädt auszeichneten; Mutmaßungen über deren Lehrer. - Am Hof erwarte man Prinzessin (Marie oder Helene) von Mecklenburg-Schwerin. Deshalb und wegen des Wetters könnten die Prinzessinnen Maria und Augusta von Sachsen-Weimar nicht nach Jena kommen. - Die neue Gouvernante von Genf (A. Pallard) sei eingetroffen und mache einen guten Eindruck; erwähnt: Erbgroßherzogin Maria Pawlowna.

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