Brief
Von Friedrich Theodor Adam Heinrich von Müller (18. Juni 1824)
Sich nochmals bedankend, bittet M. um das gestrige schöne Geschenk der Zeichnung Ihres Väterl. Hofes (von S. Rösel) und erinnert an das ihm versprochene ostensible Billet in Bezug auf J. von Anstett, da er Graf K. Beust nicht länger ohne Antwort lassen könne. - So eben passiere K. F. F. von Nagler auf dem Wege nach Frankfurt am Main Weimar. - C. L. F. Schultz sei nur versuchsweise auf noch 6 Monate mit der Curatel von der Berliner Akademie wieder beauftragt worden. Man wolle erst sehen, ob er sich mit K. vom Stein zum Altenstein besser vertrage. - J. W. Süvern liege tödlich krank. - Neue dringende Requisitionen von Mainz u. Berlin (zum Jünglingsbund) werden Morgen die Verhaftung von C. Völker nach sich ziehen. Die Sache werde sehr ernst.
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