Brief
Von Hermann Friedrich Wilhelm Hinrichs (10. März 1824)
H. habe endlich seine Vorlesungen zu G.s "Faust", deren Einleitung er G. im Manuskript bereits zugesandt habe (vgl. RA 9, Nr. 1401), für den Druck fertiggestellt (vgl. Ruppert 1935). Ästhetische Erwägungen zur wissenschaftlichen Behandlung eines Kunstwerkes. Den Vorlesungen habe H. eine wissenschaftliche Vorerinnerung über Kunstbeurtheilung vermittelst der Fortbildung der philosophischen Wissenschaft vorangeschickt, so dass sich "Faust" mit den Vorlesungen als das organische Reich des geistigen Lebens darstelle. - Bitte, den Druck seiner Vorlesungen G., vereint mit Hegel und Daub, zueignen zu dürfen, und um G.s wohlwollende Antwort auf eine mögliche Anforderung eines Verlegers aus Berlin.
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