Brief
Von Johann Friedrich Gottlieb Unger (26. März 1796)
G.s Gründe, das vollständige Manuskript zu "Wilhelm Meisters Lehrjahren" noch nicht abzugeben, respektiere U. vollkommen. Auch in Berlin herrsche die Meinung, daß es nicht möglich sei, dies Werk in Einem Bande zu endigen [...]. Diese Leute bedenken nur nicht, was Deutschlands erstem Dichter möglich sei. Eine französische Übersetzung des 6. Buches aus "Wilhelm Meister" könne U. nicht drucken. Er empfehle für eine solche Aufgabe den Hamburger Buchhändler P. F. Fauche.
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