Brief

Von Georg Friedrich Christoph Sartorius (15. November 1817)

Endlich könne S. für die vielen Beweise des Wohlwollens danken, die G. ihm und seiner Frau in Weimar erwiesen habe. Der Dank habe sich verzögert, weil er seit 14 Tagen durch Krankheit darnieder gehalten werde. - Ausführlich über F. G. Welckers Schrift "Sappho von einem herrschenden Vorurteil befreit" (vgl. Ruppert 1335): Chloris und Thyia seien und blieben leichtfertige Kinder, die zu beweisen suchten, daß das ältere Trauerspiel nichts weiter, als ein Gottesdienst gewesen, und die sogenannte Mythologie nichts anders, als ein Naturdienst: auch sind sie bemüht die Einheit und den ununterbrochenen Zusammenhang zwischen dem Indischen Affen (Affengott Hanuman), den Niebelungen, der Asalehre und dem Olymp zu zeigen. S. halte es für seine Pflicht, G. auf diese Bestrebungen im Voraus aufmerksam zu machen; Anspielung auf die Bücherverbrennung beim Wartburgfest. - Über die Bedeutung des plötzlichen Todes der Prinzessin Charlotte von Sachsen-Coburg-Saalfeld und ihres Kindes für die Erbfolge in England und Hannover; erwähnt: der britische Prinzregent Georg, der Herzog von York sowie die jungen Prinzen (Karl und Wilhelm) von Braunschweig, die eines Tages England Hannover und ihr Stammland vereint besitzen könnten. - An den Reformations-Festen habe S. wegen seiner Erkrankung keinen Antheil nehmen können. - Hoffnung auf Nachrichten von G. und den Seinigen.

Bezüge im Wissensnetz

Antworten darauf (1)

GZP-Knowledge-Graph

Hat Sprache (1)

GZP-Knowledge-Graph
  • Deutsch

Wurde abgesendet von (1)

GZP-Knowledge-Graph

Wurde gesendet an (1)

GZP-Knowledge-Graph

Wurde abgesendet aus (1)

GZP-Knowledge-Graph

Wird angeführt von (1)

GZP-Knowledge-Graph

Hat Zeitspanne (1)

GZP-Knowledge-Graph

Kategorie (1)

GZP-Knowledge-Graph
  • Brief und Korrespondenz

Teil von (1)

GZP-Knowledge-Graph
Cookie-Einstellungen