Brief

Von August Alexander Ferdinand Milarch (7. November 1820)

Ausführliche Gedanken und Reflexionen über O. Runges Zyklus "Die Tageszeiten" ausgehend von dessen Erwähnung in "Über Kunst und Altertum" I 2 (vgl. G. "Rungische Blätter") und dessen Anzeige in der JALZ (IB 1818, Nr. 73); dabei erwähnt: die jetzt in der zweiten Auflage bei Perthes & Besser erhältlichen Kupferstiche, Musik von Händel und Beethoven, Runges Farbentheorie (vgl. "Farbenkugel", Ruppert 5037), Psalmen und das Hohelied Salomos (aus dem AT), G.s "Dichtung und Wahrheit" 1. Teil, Haydns "Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze" und Zitat aus G.s "Kunst und Altertum in den Rhein- und Maingegenden", Abschnitt Heidelberg (vgl. auch M. "Über Philipp Otto Runges vier Zeiten", Ruppert 2420). - Beschreibung verschiedener Gemälde Runges im Hause seines Vaters (Daniel Niklaus); dabei erwähnt: Runges Mutter (Magdalena Dorothea) und zwei ihrer Enkelkinder (Friedrich und Sigismund), Runges Frau (Pauline) und Nichte (W.von Langermann und Erlencamp) sowie der unvermählte Bruder (Daniel). M. selbst habe Runge nicht gekannt, viel aber über ihn als Menschen von einem seiner Brüder, meinem Schwager (Karl), gehört.

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