Brief

Von Johann Isaak Gerning (19. Dezember 1793)

Gerning fühle sich in Jena sehr wohl. Am 22. oder 23. Dezember werde er zu G. nach Weimar kommen. Bitte um Vermittlung einer Audienz bei Herzogin Anna Amalia für den Abend des 23. Dezember. - C. G. Schütz habe Gernings dichterische Versuche critisch vorgenommen und ihn aufgemuntert. Auch habe er einige interessante Vorlesungen bei Schütz gehört. Von J. F. A. Göttling werde er das Ergebnis eines Versuchs mitbringen. Grüße von A. J. Schnaubert, Loder, Batsch, J. G. Lenz und Frau A. H. Schütz, die vom Weimarer Theater ein Türkisches SklavenKleid erbitte.

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