Brief
Von Karl August Herzog von Sachsen-Weimar und Eisenach (1. Januar 1804)
S. dankt für das mancherley schöne u. gute, das G. diesen morgen überschickt habe (Exemplare der JALZ 1804 und des IB sowie der Extrabeilage "Weimarische Kunstausstellung vom Jahre 1803 und Preisaufgabe für das Jahr 1804"; vgl. G. an Eichstädt, 1803 Dezember 31, WA IV 16, Nr. 4799). G. kenne selbst seinen Anteil an allem, was seit über 20 Jahren bey uns zum guten gediehn ist, und werde nicht an S.s Erkenntlichkeit und Gerechtigkeit seinen Verdiensten gegenüber zweifeln. - Über garstige Händel in der Silvesternacht in Jena, worüber Hendrich Bericht erstattet habe, als sei ein Haupt treffen gewesen (vgl. RA 4, Nr. 1257 und RA 4, Nr. 1293). - S. wolle die Fete den D. Juan zu Ehren übernehmen und, falls G. diesen Abend an Hof kommen werde, mit ihm die Details besprechen (vgl. RA 4, Nr. 1252). Die Landgräfin Karoline von Hessen-Homburg werde mit ihrer Tochter Marianne erwartet.
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