Brief
Von Heinrich Ludwig Verlohren (17. Juni 1819)
A. von Goethe, dem er den von G. mitgesandten Brief (1819 Juni 14, WA IV 31, Nr. 182) übergeben habe, und dessen Frau seien vor allem mit der Besichtigung der Dresdener Kunstgalerien beschäftigt. Morgen wollten sie eine mehrtägige Reise in die Sächsische Schweiz antreten (vgl. RA 8, Nr. 872). - V. bedauere, daß G. nicht in Dresden sein könne. Seit G.s Anwesenheit in stürmischer Zeit (vgl. G.s Tagebuchnotizen vom 20. bis 25. April und 10. bis 16. August 1813) habe sich die Umgebung sehr zum Besseren verändert. Seinen Wunsch, nach Weimar zu kommen, könne V. wegen mannigfacher Geschäfte vorerst nicht verwirklichen; erwähnt: die bevorstehende Verheiratung der Prinzessin Maria Josepha von Sachsen mit König Ferdinand VII. von Spanien (am 20. Oktober 1819). - Sollte A. von Goethe Geld benötigen, werde es V. verauslagen. - Über das sommerliche Wetter.
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