Brief
Von Johann Isaak Gerning (26. Oktober 1797)
Nachdem er mit mehr als 90 Tagen weit länger als geplant in Wien geblieben sei, müsse Gerning nun am 1. November nach Neapel weiterreisen. - Kotzebue werde als neuer Theaterdirektor in Wien erwartet. W. von Humboldt werde G. bereits geschrieben haben (vgl. RA 2, Nr. 961). - Empfehlungen, unter anderem an J. H. Meyer, Lavater, J. H. Fueßli, J. H. Pestalozzi, P. C. Kayser und (? J. H.) Breitinger. Beyl. Mariataferl-Gedicht sei ein Herzens-Erguß seiner Muse. - Bedauern, G. vor der Reise nun doch nicht mehr getroffen zu haben. Angabe seiner Adresse in Neapel unter dem Namen Don Franco Galo. - Der erwünschte Friede wird hier so wohl als vom franz. direct. ratifizirt werden.
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