Brief
Von Heinrich Karl Abraham Eichstädt (23. September 1803)
Dank für G.s Durchsicht des an den Herzog entworfenen Schreibens sowie für die mitgeteilte Liste der für die JALZ zu gewinnenden Rezensenten. E. bekennt seine Verlegenheit wegen der Veränderung einer Stelle im Schreiben an den Herzog (Promemoria E.s und K. Heuns vom 1. Oktober; vgl. RA 4, Nr. 976); G. habe einen Namen beygefügt; einen sehr ehrwürdigen, gegen den wir [...] durchaus nichts sagen können (C. G. Voigt). Nach der Rückkehr Heuns aus Gera solle das Schreiben dem Herzog vorgelegt werden, auf welchem Wege, hofften sie von G. zu erfahren. - G.s Auftrag gemäß werde dieser Brief von einigen Einladungsschreiben (zur Beteiligung an Rezensionen in der JALZ) begleitet. An F. W. C. Hunnius, J. H. Meyer und Riemer seien sie bereits abgegangen. Das Schreiben an Schiller werde folgen, zugleich ein kurzer Bericht über die Ausführung von G.s Aufträgen. Das Einladungsschreiben enthalte am Anfang etwa dasselbe wie die bereits an alle bedeutenden Zeitungen versandte Ankündigung. Zu den von J. H. Voß geäußerten Bedenken, weil wir nicht eine, sondern die Jenaer A. Lit. Zeitung ankündigen. Die hiesigen Juristen jedoch und Voigt hätten sogar die Formel einer fortgesetzten Zeitung [...] in der Apologie der Universität [...] unverfänglich gefunden (vgl. RA 4, Nr. 970).
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