Brief
Von Ludwig Gottlieb Karl Nauwerck (12. Juni 1823)
N. übersende im Probedruck die lithographische Ausführung der G. bereits im Juni 1810 vorgelegten Zeichnung zum "Faust" (Vorspiel auf dem Theater; vgl. RA 5, Nr. 1494). Als Dank für G.s damalige Aufmerksamkeit, seine Empfehlung der Blätter an Erbprinzessin Karoline von Mecklenburg-Schwerin (vgl. RA 6, Nr. 181) und entsprechend seiner Aufforderung, die sechs von N. übersandten Zeichnungen vervielfältigen zu lassen (vgl. G. an Nauwerck, 1810 November 16, WA IV 21, Nr. 6057), habe sich N. über den Steindruck informiert, A. Senefelders "Vollständiges Lehrbuch der Steindruckerei" studiert und mit der lithographischen Anstalt von (J. Speckter und) H. J. Herterich Verbindung aufgenommen. Wunsch, die beiliegende Probe sowie die folgenden elf Lithographien zum "Faust" G. widmen zu dürfen. Für ihre geplante Herausgabe erbitte sich N. von G. ein Vorwort mit einer Empfehlung derselben. Aufzählung der Titel seiner zwölf Lithographien. Hinweis auf G.s frühere Nachricht, die seinerzeit vorgelegten Zeichnungen in der JALZ mitzuteilen; erwähnt: P. Cornelius ("Bilder zu Goethes Faust", gestochen von F. Ruscheweyh).
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