Brief

Von Johann Friedrich Heinrich Schlosser (1. Juli 1817)

Freude über G.s Brief und Hoffnung, ihn in diesem Sommer im Rheinland begrüßen zu können. G. möge nicht fürchten, daß bei ihnen eitel Unruhe (wegen der Bundesversammlung) herrsche; er werde S. und seinen Bruder (Christian) durchaus unverändert finden. Letzterer sei seit einigen Tagen zu den Rheinufern und den Quellen Schwalbachs unterwegs. S. wolle ebenfalls dorthin und plane Ausflüge zu den niederrheinischen Freunden u. Verwandten (bes. D. und H. Hasenclever in Ehringhausen); erwähnt: die gute Tante (J.) Schlosser (in Düsseldorf). Vorfreude auf das von G. angekündigte 2. Heft von "Über Kunst und Altertum", welches bei dieser Reise ein willkommener Begleiter sein werde. - Glückwunsch zum Erwerb der Majolikasammlung (von A. von Derschau). - Zu G.s Vermögensangelegenheiten: Hilfe für die Witwe A. M. Ochs sei vielleicht von ihrem Sohn zu erwarten; da sich dieser aber in England aufhalte, werde sie möglicherweise nicht rechtzeitig kommen. Das Verfahren liege bei J. F. G. Schulin in guten Händen. - Empfehlungen von S.s Mutter (Margarete) und Frau (Sophie).

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