Brief

Von Sophie Karoline von Hopffgarten (14. August 1818)

G.s Anteil am hohen Haus und besonders an der Erziehung der Prinzessinnen Maria und Augusta gestatte es H., an G. zu schreiben. - Frage nach seinem Gesundheitszustand und dem Erfolg seiner Badekur. Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen nach seiner Rückkehr (vgl. G.s Tagebuchnotiz vom 30. September). - Erbgroßherzogin Maria Pawlowna sei mit dem Kirchgang am 9. August (anläßlich der Geburt des Prinzen Karl Alexander) wieder in ihren Wirckungskreis getreten; nun folge sie Großherzogin Luise nach Dornburg. Über Maria Pawlownas Entschluß, F. J. Griesbach den Garten abzukaufen: A. von Ziegesar habe das Geschäft [...] beendet; der Kauf solle noch geheim gehalten werden. Weihnachten werde ein Teil des Preises gezahlt und der Garten übergeben, das Ubrige bleibt stehen bis nach dem Tod der Kirchenräthin. - Über die Erziehungspläne Maria Pawlownas, die eine Verbindung zwischen dem fürstlichen Hauß u der Universitaet gestiftet habe, sowie über die Beschäftigungen der Prinzessinnen; erwähnt: die unterrichtenden Professoren und Prinzessin Augustas Wunsch, sich (? von J. Roux) malen zu lassen. Besorgnis wegen der möglichen Anstellung G. H. Noehdens (als Lehrer der Prinzessinnen), die auch störend einwircken könne. - Prinz Karl Alexander entwickele sich gut; A. Batsch gehe mit ihm für einen Monat nach Belvedere. - Erbgroßherzog Karl Friedrich sei noch nicht (aus Pyrmont) zurück. - Grüße der Prinzessinnen und Empfehlungen der jungen Schweizerinnen (A. Pallard und E. Sylvestre).

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