Brief
An David Färber (5. Februar 1814)
AN DAVID FÄRBER
Weimar den 5ten Febr. 1814.
Hiedurch ersuche ich Sie, mein lieber Färber, meine beiden Zimmer, das Eckzimmer nehmlich und das daran stossende, morgen Sonntags den 6ten früh, bey zeiten, heizen zu lassen und wohl durch zu räuchern. Sollte es an Holz fehlen, so hilft ja wohl der Schloßvogt aus. In das Nebenzimmer mit dem Kamin stellen Sie zwey Betten und besorgen gefällig das übrige.
Halten Sie sich den Winter gut, das Frühjahr wird unser aller Befinden zu Hülfe kommen.
Goethe
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