Brief
Von Franz Kirms (9. März 1796)
Da G. den "Deutschen Hausvater" (von O. H. von Gemmingen-Hornberg) jetzt nicht einstudiren laßen wolle, müßten "Die Spanier in Peru" (von Kotzebue) vorbereitet werden. Auf die Mitteilung, daß die neue Oper ("Das neue Sonntagskind" von W. Müller) gegeben werden solle, habe J. F. Kranz geschwiegen. Ausführlich über dessen Gründe, die Oper noch nicht zu geben. - K. glaube recht gerne, daß G. die Angelegenheit K. Schröfls höchst unangenehm sei; sie sei es aber ihm nicht weniger. Über die Schwierigkeiten dieses Falles. Wenn G. diese Correspondenzen Selbst übernehmen wolle, sei es K. recht wohl zu frieden. K. verlange nicht, daß G. seinen Brief (mit diffamierenden Ausdrücken über K. Schröfl) vertrete. Der Bürge muß bezahlen, die Caße erhält ihr Geld wieder und mich macht dieser Vorfall noch vorsichtiger. - F. Veltheim will nach der Beylage zu Ostern eintreffen.
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Weitere Quellen- Brief und Korrespondenz