Brief
Von Friedrich Wilhelm Facius an Johann Heinrich Meyer (8. Februar 1793)
Da F. schon am 1. Februar von Dresden abgereist sei, habe er die verlangten 30 Taler nicht erhalten, aber seine Geldangelegenheiten mit Hilfe C. G. Körners so geregelt, daß er die Reisekosten nach Greiz habe bestreiten können und daß auch G. B. Tettelbach die ihm zustehende Summe erhalten habe. In Dresden sei F. durch C. F. Schuricht sehr bekannt geworden, von großen Männern und Professoren geehrt und hochgeschätzet. An den vielen Arbeitsaufträgen arbeite er jetzt noch. Klage über schlechte Arbeitsbedingungen und über den in Dresden herrschenden Neid der Kollegen. Hiermit sende er ein schon in Dresden von ihm hergestelltes Köpfigen, welches Tettelbach für das Werk eines großen Meisters gehalten habe; F. wolle mündlich Näheres berichten. Angelegt sei auch eine erhabene Figur, damit G. sehe, was F. leiste.
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