Brief

Von Christian August Vulpius (2. April 1820)

Ausführlicher Bericht über die Katalogisierung der Deduktionen (juristische Urteilsbegründungen, aus C. G. Buders Nachlaß), durch die V. in die Nassauischen Zehnerlei Linien, in die Rhein Pfalzgräfl. Geschichten gerathen sei, eingerechnet die (Herzog Leopold Eberhard) Mömpelgartischen Geschichten, die Intriken des Duc Regent (? Herzog Philippe II. von Orléans), der Mlls de l'Esperance (H. H. de L'Esperance und Herzogin Elisabeth Charlotte von Württemberg-Mömpelgard) u der dazu kommenden Ysenburger, Löwensteiner pp Prinzen u Prinzessinen ; ferner erwähnt: die Raugrafen. Aufgrund der beträchtlichen Zahl von 10,000 Stück wäre ein selbständiger Katalog von Vorteil. Diese Sammlung werde in ihrer Art, wohl Einzig genannt werden können; sie ist sehr geschichtlich schätzbar. - Über die Erkrankung L. und K. L. von Knebels. - Die mitgesandten Verzeichnisse der Deduktionen solle V.s Sohn Rinaldo abschreiben; erwähnt: D. Compter. - Bitte um Signierung des beiliegenden Scheines.

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