Brief
Von Johann Friedrich Heinrich Schlosser (6. November 1817)
Freude über G.s Brief und Mitteilung, daß die Anweisung an Leisler & Co. ausgeführt worden sei (vgl. RA 7, Nr. 1280); Information zum neuen Kassenstand. - G.s vorläufige Äußerungen zum Insatzprozeß gegen die Witwe A. M. Ochs (Verkauf ihres Hauses zur Schuldbegleichung) habe S. an J. F. G. Schulin weitergegeben und diesen zugleich gebeten, wegen der Aufhebung von G.s Frankfurter Bürgerrecht Einleitungen vorzunehmen. Hinweis auf die in der Anlage mitgesandte Antwort Schulins zu beiden Fragen und das von S. in einigen Kleinigkeiten berichtigte Vollmachtsformular. Um den Bestimmungen der Bundesakte zu genügen, empfehle S., ein förml. Attestat über die Zugehörigkeit G.s zum großherzoglich sachsen-weimarischen Untertanenverband hinzuzufügen; erwähnt: S.s Tante (J. Schlosser) und deren Tochter (H. Hasenclever). - Detaillierte Aufstellung über die Zusammensetzung von G.s Frankfurter Vermögen mit Angabe der Realisierungs- bzw. Veräußerungsmöglichkeiten; dabei erwähnt: der K. L. Wüstische Insatz, die nach dem Tode J. Melbers zu tilgende Schuld und die Zinsen des (auf J. N. Appel) zurückgehenden Appell'schen Fideikommisses. Bitte um Mitteilung von G.s weiteren Wünschen. - Sein Bruder (Christian) habe an G. geschrieben (vgl. RA 7, Nr. 1331) und werde mit nächster Gelegenheit die Mineralien (von A. H. E. Eichhorn) absenden. - Empfehlungen von S.s Familie an G.s Familie.
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