Brief

Von August Prinz von Sachsen-Gotha und Altenburg (zwischen 11. und 27. Januar 1797)

Da G. die Zierlichkeit der aufgezogenen Tonleiter zur Guitare so sehr bewundert habe, schicke ihm S. anbei eine ähnliche für die Mandoline. Begründung, warum S. der Gitarre den Vorzug vor der Mandoline gebe und warum die Mandoline, in Deutschland, weniger Eingang gefunden, als die Guitare. - S. wirft G. vor, daß er seine Reisen geheim halte. Da er in Leipzig gewesen sei, werde er sicher ausländische Vögel gesehen haben. Geben Sie sich etwa blos mit der Ichtiologie ab, da Sie die Fische verschiedener Flüsse Deutschlands, und zu mahl der Pleisse, so schön beschrieben haben? Bitte um einen Reisebericht unter Anspielung auf die Reiseberichte über Griechenland und Sizilien von M. G. F. A. Comte de Choiseul-Gouffier (vgl. "Voyage pittoresque en Grèce", 1782). - S. hoffe sehr, daß G. die Übersetzung des Märchens "Princesse perruche" nicht vergesse.

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