Brief
Von Anna Amalia (Amalie) von Helvig (18. August 1819)
O. von Goethe, inzwischen längst wieder (von ihrer Berlin-Reise mit A. von Goethe im Mai) in Weimar angelangt, und L. Nicolovius, der diesen Brief überbringe (vgl. RA 8, Nr. 977), würden sicherlich mehr von Berlin zu berichten haben, als es H. jetzt tun könnte, da sie diese Stadt bisher nur ziemlich einseitig betrachtet habe. - Das von H. verfaßte beiliegende Gedicht sei ein Werk des Augenblicks; es sei am Geburtstag B. von Arnims (4. April) bei Savignys mehrmals vorgelesen worden. Es würde H. freuen, wenn G. in dem Gedicht etwas von der individuellen Gracie der geistvollen Undine wiederfinde, die nur sie selbst ist, und doch wieder vor unserm Blik als ein Proteus hundert wechselnde Seelengestaltungen annimmt. - Hoffnung auf ein Wiedersehen mit G. im Herbst in Weimar.
Bezüge im Wissensnetz
Erwähnt (6)
GZP-Knowledge-GraphHat Sprache (1)
GZP-Knowledge-Graph- Deutsch
Wurde abgesendet von (1)
GZP-Knowledge-GraphWurde gesendet an (1)
GZP-Knowledge-GraphWurde abgesendet aus (1)
GZP-Knowledge-GraphWird angeführt von (1)
GZP-Knowledge-GraphHat Zeitspanne (1)
GZP-Knowledge-GraphKategorie (1)
GZP-Knowledge-Graph- Brief und Korrespondenz