Brief
Von Johann Friedrich Leybold (3. September 1797)
Bewerbung um eine Anstellung als Lehrer im Zeichnen nach der Natur, Kupferstechen, Radieren sowie als Miniaturmaler am Hofe in Weimar für ein Jahresgehalt von 600 Gulden. Als Zögling der Karlsschule und Schüler von J. G. Müller habe L. nach vollendeter Ausbildung an dieser Schule als Professor im Zeichnen und Modellieren nach der Natur gewirkt. Über seine Tätigkeit, die ihm wegen Aufhebung der Akademie (1794) und der Verheerung Württembergs durch den Krieg keine Einkünfte mehr bringe.
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